Goetheschule Mühlheim
Goetheschule Mühlheim
 

Begabungsgerechte Schule

Seit dem Sommer 2014 ist die Goetheschule nach langer Vorbereitungszeit "Begabungsgerechte Schule" in der Modellregion Offenbach.

 

Innovativer Gehalt des Vorhabens

Das Konzept orientiert sich dabei an der Leitidee der Inklusion. Das Konzept der Inklusion geht von der normalen Vielfalt pädagogisch bedeutsamer Merkmale der Schülerinnen und Schülern aus und betont die Chancen, die sich hieraus für gemeinsame Lern- und Entwicklungsprozesse im organisierten Rahmen öffentlicher Schulen ergeben.

 

Beispiele aus der inklusiven Praxis

  • Die Schülerinnen und Schüler lernen individuell ihrem Leistungsstand entsprechend.
  • Lernpläne, offene Arbeitsformen und die Rhythmisierung des Schulvormittags organisieren das individuelle Lernen.
  • Freie Arbeitszeiten sind vorgesehen, in denen sie selbst entscheiden können was, wie und mit wem sie arbeiten möchten.
  • Lehrerinnen koordinieren den Unterricht in Jahrgangsteams.

Unterstützung durch Schulsozialarbeit und Förderschullehrkräfte :

Aufgabenbereich der Förderschullehrkräfte

  • Beratung (GS – Lehrkraft / Eltern)
  • Förderdiagnostik
  • Teamteaching
  • Planung/Reflexion des Unterrichts
  • Einzel – und Kleingruppenförderung (auch jahrgangsübergreifend)
  • Individuelle/ differenzierte Materialsichtung und –aufbereitung
  • Elternberatung (Lernentwicklungsgespräche)

 

Aufgabenbereiche der Schulsozialarbeit
Kinder

  • Unterstützung einzelner Kinder in Problem- oder Konfliktsituationen
  • Einheiten zur Unterstützung einer positiven Gruppendynamik in den Klassen mit dem Ziel : Anerkennung und Wertschätzung anderer, respektvoller Umgang miteinander, Vermeidung von Stigmatisierungen

Eltern

  • Beratung bei Erziehungsproblemen
  • Information und ggf. Herstellung von Kontakten zu Institutionen und Hilfsangeboten  ( Ämter, Beratungsstellen etc.)
  • Hilfen bei täglichen Problemen(Ausfüllen von Formularen).
  • Hausbesuche
  • Bildungsangebote (z.B. Organisation von Informationsabenden für Eltern zu diversen Erziehungsfragen)

Lehrkräfte

  • Beratung und Unterstützung Lehrkräften zum Umgang mit Kindern, bei denen Störungen im Verhalten vorhanden sind oder auftreten.
  • Hilfe bei der Lösungssuche bei Anzeichen von Kindswohlgefährdung
  • Gemeinsame Dechiffrierung der agierten Symptomatik, um zu einem Verständnis über die Konfliktsituation eines Kindes zu gelangen

Erzieherinnen/ Betreuungskräfte des Ganztagsangebots

  • Beratung und Unterstützung beim Umgang mit einzelnen Kindern und deren Eltern
  • Kollegiale Fallintervisionen

Vernetzung mit außerschulischen Institutionen

  • Jugendamt
  • Integrationsbüro (Mühlheim)
  • Jugendzentrum (Goetheschule Mühlheim)
  • Erziehungsberatungsstelle Kreis Offenbach

 

Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen

Seit vielen Jahren findet jeweils im Februar ein gemeinsames Treffen der Lehrerinnen und Lehrer der ehemaligen vierten Klassen der Goetheschule und der Klassenlehrerinnen und –lehrer der 5. Klassen der weiterführenden Schulen statt. Die Lehrkräfte tauschen sich in Gesprächen über die einzelnen Schüler aus. Auch wird über die in der Grundschule vermittelten Kompetenzen und die Erwartungshaltung der aufnehmenden Schule gesprochen.

Ein weiterer Arbeitskreis beschäftigt sich mit dem Übergang der Schüler aus der „Begabungsgerechte Schule“ in die weiterführenden Schulen, der erstmalig zum Schuljahr 2013/14 erfolgte. In dieser Gruppe, die sich 4 bis 5 mal im Jahr trifft, arbeiten Lehrer der weiterführenden Schulen Mühlheims, Lehrer aus den beiden begabungsgerechten Schulen, die BFZ-Kraft, die Schulsozialarbeiterin der Brüder-Grimm-Schule sowie die Förderschullehrerinnen der Goetheschule und der Brüder-Grimm-Schule mit.
Ziel der Gespräche ist es, inklusiven Unterricht  auch in den aufnehmenden Schulen zu gewährleisten und den Übergang für die Schüler möglichst reibungslos zu gestalten.
Die Themengebiete der einzelnen Veranstaltungen werden gemeinsam von den Gruppenmitgliedern festgelegt. Die Arbeit ist sehr konstruktiv und führt zu einem gegenseiteigen Verständnis für die jeweils vermittelten Unterrichtsinhalte und Arbeitsweisen. Gemeinsam wurde das in den beiden Grundschulen praktizierte Rechtschreibkonzept erörtert und eine Weiterführung in den 5. und 6. Klassen diskutiert.Ein Text! Sie können ihn mit Inhalt füllen, verschieben, kopieren oder löschen.

 

 

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© Julia Langenhan